Ab nach Korsika

Gegen Mittag machen wir uns am Sonntag 11.09 in Richtung Gotthard auf, mit dem Ziel, die 22.00-Uhr-Fähre nach Bastia (Korsika) zu erwischen. Der Zwischenhalt in Cannobio gehört inzwischen schon zum festen Bestandteil der Fahrt Zürich – Genua, um Kraft für die Weiterfahrt zu tanken. Kaum in Genua angekommen, ist auch schon der Check-In, die Fähre offen, die pünktlich um 22.00 vom Porto Genova ablegt. Im Schneckentempo gehts mit einer ziemlich leeren Fähre auf Korsika zu. Nächtliche 10 Meter Wellen wie bei der letzten Überfahrt nach Sardinien bleiben uns dieses Mal zum Glück erspart und gut erholt schiffen wir im Hafen von Bastia ein.

Immer wieder verblüffend, wie sich die Leute nicht merken, auf welchem Deck und in welchem Bereich ihr Auto parkiert ist. Dies führt dann jeweils zu verwirrt umher laufenden Gruppen auf Deck. Zielsicher steuerten wir an den richtigen Ort und waren auch schon bald aus der Fähre draussen.

Wir haben uns entschieden, die Insel im Gegenuhrzeigersinn zu umrunden und bewegen uns nach Marine de Pietracorba auf den Camping La Pietra auf dem Cap Corse. In Marine de Sisco versorgten wir uns mit Essbarem und genossen dann den restlichen Tag am Strand.

Dienstag ist Klettertag. So entscheiden wir uns für den nahegelegenen Klettergarten „A Torra di Senca“. Insbesondere geht es erst einmal darum, die Muskulatur und Hornhaut für zum Klettern wieder aufzubauen. Mit Ach und Krach steigern wir uns bis zu einer 5c und sind dann auch schon sehr zufrieden. Zum Abschluss wandern wir auf den nahegelegenen Torre di Senca. Von daher haben wir eine wunderbare aussicht über ganz Cap Corse.

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Aussicht auf Cap Corse

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Ausblick auf Torra di Senca

Zurück nach Marine de Pietracorba fahren wir über die schöne Hafenstadt Centuri und durch gefühlte tausende von Kurven.

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Am nächsten Morgen packten wir all unsere Sachen und machten uns auf den Weg. Via Sisco über einen unbenannten Pass zum Badezwischenhalt am schwarzen Strand in Nonza.

Auf dem unbekannten Pass

Auf dem unbekannten Pass

Gleich noch einen Abstecher im Restaurant La Sassa und weiter bis zum Camping de’l Ostriconi an der Westküste. Da bauten wir unser Zelt auf für die nächsten Tage.

Ohne Frühstück fahren wir nach Isula Rossa um uns dort den Crepes zu widmen. Nachdem wir die ganze Stadt abgelaufen haben, verköstigten wir uns nach französischer Art. Gestärkt von der Mahlzeit fahren wir mit dem Auto zum Klettergarten „I Curriali“und klettern Route um Route im schönen Granit. Langsam klappts wieder gut mit der Kletterei.

Am Klettern im Fels

Am Klettern im Fels

Ausblick auf Isula Rossa

Ausblick auf Isula Rossa

Am Freitag (16.09) zieht es uns weiter nach Süden. Wir reisen der Küste entlang nach Calvi und sehen uns die Stadt an. Viel Tourismus macht sich in den engen Gassen der Kleinstadt breit – ich komme nicht ums Staunen herum. Wir beschliessen die weiterfahrt bis nach Porto und folgen der Strasse, die an der Steilküste angeklebt ist. Wir entscheiden uns für den Zeltplatz weiter hinten im Tal, geniessen jedoch den schönen Sonnenuntergang am Strand und lassen uns anschliessend bekochen.

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