Äussere Hebriden

Der erste Tag auf North Uist bringt erst einmal Regen, obwohl der Wetterbericht nur Sonne vorausgesagt hat. So verbringen wir den Vormittag mit Auto aufräumen, Wäsche waschen und Blog schreiben. Am Nachmittag trifft dann der Wetterbericht doch noch ein und wir verbringen ein paar Stunden an den schönen Stränden von Northern Uist. Kaum haben wir dann unser Znacht gekocht, wird es dann auch recht schnell ziemlich kühl und wir verkriechen uns bei kuschligen 9 Grad in unsere Schlafsäcke.

Südseefeeling..

Südseefeeling..

auf den äusseren Hebriden

auf den äusseren Hebriden

cof

Ebbe

Ebbe

Am Dienstag packen wir dann unser Tipi bereits wieder zusammen und nehmen die paar Meilen nach Eriskay unter die Räder. Am Fährhafen lassen wir unser Auto stehen und fahren für einmal nur mit zwei Rädern und unserer leichten Zeltausrüstung auf die Fähre nach Barra, einer kleinen Insel unterhalb von South Uist. Das Wetter ist für einmal prächtig und so rollen wir 40 Minuten später mit unseren Bikes gut gelaunt von der Fähre. Erstes Ziel ist der Flughafen von Barra, wo die Flieger auf einem flachen, langen Strand landen. Wir haben Glück und nur wenige Minuten nach unserer Ankunft fliegt eine Twin Otter weniger Meter an uns vorbei um zu landen. Wir genehmigen uns noch ein Sandwich im Flughafen Cafe und strampeln dann weiter auf die Ostseite der Insel, bis wir im stetigen auf und ab am südlichsten Zipfel der Insel angekommen sind. Einen der Strände suchen wir für unser Nachtlager aus. Wir wähnen uns schon in totaler Einsamkeit, als am späteren Abend noch eine ca. 20 köpfige Jugendgruppe auftaucht und ihre Zelte direkt neben uns aufbaut. Das war’s dann mit unserer Einsamkeit..jä nu. Wir schauen aus unserem Zelt noch eine Weile dem Sonnenuntergang zu, bevor wir begleitet vom Wellenrauschen einschlafen.

Twin Otter im Anflug, Glasgow - Barra

Twin Otter im Anflug, Glasgow – Barra

Der Flughaven von Barra

Der Flughaven von Barra

Vorbei an Traumstränden..

Vorbei an Traumstränden..

zu unserem Nachtlager

zu unserem Nachtlager

Der nächste Morgen weckt uns früh, weil es zu warm wird im Schlafsack. Wir packen zusammen und pedalen zurück Richtung Fähre. Die vielen Steigungen bringen uns in unseren langen Hosen dann doch recht ins Schwitzen, ehe wir knapp 2 Stunden später am Fährhafen eintrudeln. Zuürck auf South Uist fahren wir einmal quer über die Insel um am anderen Ende die Fähre nach Harris zu erwischen. Wir haben für einmal Glück und unser Auto passt gerade noch als Letztes auf die kleine Fähre.

Glück gehabt..

Glück gehabt..

Da für die nächsten Tage Schlechtwetter angesagt ist, schlagen wir wiederum nur unser kleines Zelt auf. Wir wollen möglichst bald wieder zurück aufs Festland, von Stornoway fährt eine weitere Fähre nach Ullapool. Doch im Ticketoffice in Tarbert heisst es wieder einmal: Sorry, fully booked. Der nächste freie Platz gibt’s erst am Sonntag! Uff…wir lassen uns auf die Sonntagsfähre buchen und beschliessen, trotzdem mal Richtung Stornoway zu fahren. Bis am Sonntag können wir uns theoretisch zweimal täglich in die “Standby Lane” stellen und hoffen, dass es doch noch Platz hat.
Heute ist es zudem recht schwierig, irgendwo ein Cafe zu finden. Die wenigen Möglichkeiten rund um Tarbert empfangen uns alle mit einem “Closed” Schild. Heute ist irgend eine Agrikultur Show, an deren sich offenbar die halbe Insel befindet und daher hat niemand Zeit, die Touristen zu bedienen. Dafür treffen wir auf einem Parkplatz auf einen Schotten, der Fisch aus seinem Kofferraum verkauft. Wir erstehen geräucherte Makrelen und “because you’re on vacation you buy 1 and get 2!”…für schlappe 2.50£ erstehen wir also 2 Packungen und unser Znacht steht somit auch schon fest. Aufgrund des Wetters schlafen wir heute für einmal in einem “Bunk House”, also sowas ähnliches wie eine Jugendherberge. Morgen wollen wir es dann doch einmal mit der Standby Lane versuchen. Wir werden sehen!

This entry was posted in Hiking. Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *