Ab in den warmen Süden der Insel

Irgendwie gefällt uns Porto nicht so ganz. Die Wolken hängen schon Tief und für die nächsten Tage ist Regen an der gesamten Westküste angesagt. Wir beschliessen, uns nach regenfreien Regionen um zu sehen und steuern wieder die Ostküste an. Eine wunderschöne Fahrt durch das Hinterland von Porto durch Pinienwälder, über den Col de Vergio, am Monte Cinto vorbei, führt uns der Weg nach Corte. Corte ist die grösste Stadt im Zentrum der Insel. Nach einem Espresso und ausgiebigem Einkauf im kleinen aber erstaunlich gut sortierten Outdoor Laden fahren wir weiter der Küste entgegen.

Blick zurück auf die Bergwelt Koriskas

Blick zurück auf die Bergwelt Koriskas

Zügig gelangen wir bis nach Solenzara, zum Camping U Rosamarinu. Wir erwischen einen Zeltplatz nahe am Fluss, beste Lage. Müde vom Fahren sinken wir ins Bett.

Nachtaufnahme des Zelts

Nachtaufnahme des Zelts

Mit dem neuen Tag möchten wir uns wieder an den Fels wagen, um zu Klettern. Die Wolken verheissen jedoch nichts gutes, von Zeit zu Zeit fällt leichter Regen. Wir versuchen es dennoch etwas weiter Oben in Richtung Col de Bavella. Kaum am Klettergarten angekommen, fängt es richtig an zu Regnen – die Regenwand haben wir ja auch kommen sehen. Da auch nach 15 Minuten keine Besserung in Sicht ist, kehren wir zurück zum Zelt und machen uns einen gemütlichen Tag, Zwischendurch liegt auch ein Sprung in den nahe liegenden Fluss drin.

Ausgeschlafen versuchen wir es erneut mit dem Klettergarten, da bereits am Morgen Früh keine Wolke am Himmel auszumachen ist. Wir klettern einige schöne Routen und sind den ganzen Tag alleine mitten im Pinienwald mit bester Aussicht auf die Bavella Region. Aus der Ferne lässt sich der Touristenverkehr am Bavellapass erahnen. Nachmittags ist Baden angesagt, alsbald dann auch die Nachtruhe einkehrt.

Von Nachtruhe lässt sich nicht sprechen, wenn der Abfall des Campingnachbarn in der Nacht von Marder und Wildschwein durchsucht wird. Gegen 6.00 Uhr ist Tagwache, wir möchten den Turm 3 der Aiguilles de Bavella erwandern.

Nachdem wir den Sonnenaufgang festgehalten haben, wandern wir gegen 7.30 Uhr los.

Sonnenaufgang auf dem Col de Bavella

Sonnenaufgang auf dem Col de Bavella

Der erste Teil der Wanderung ist ein recht spannend angelegter Weg mit tollen Aussichten. Mit einer kurzen Kraxelpassage wird Turm 3 erklommen und die Sicht genossen.

Blick auf Turm III (mitte Rechts)

Blick auf Turm III (mitte Rechts)

Der zweite Teil der Wanderung kann dann leider nicht mehr ganz mit dem ersten Teil mithalten und wir benötigen fast 3h um wieder zu unserem Ausgangspunkt zu gelangen. Danach ist Baden, Abendessen und Schlafen in genau dieser Reihenfolge angesagt – damit ist dann der Tag auch schon um.

Heute gehen wir es gemütlich an, erst Baden, dann Klettern. Geklettert wird im inzwischen gut bekannten Klettergarten. Gleich machten wir weiter, wo wir als Letztes aufgehört haben. Kurz aber heftig klettern wir 5b, 5c und nochmals 5c, für weiteres fehlte die Ausdauer. Schauen wir was der nächste Tag uns bringt.

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