Campingplätze Sardinien

Camping Selema, Santa Lucia
Unser erster Übernachtungsplatz auf Sardinien. Sehr schönes Areal in einem Pinienwäldchen. Gemütliches und gutes Restaurant/Bar, kleiner Shop, relativ schöner Strand. Sanitäranlagen sind nicht die neusten aber sauber und ok (heiss Duschen ohne Jetons). Alles in allem hat uns der Platz sehr gut gefallen, es gibt keine Parzellierung für Zelte und der nächste Nachbar hatte angenehm viel Abstand.
Da es aber in der Region für uns nicht so viel zu tun gab, blieben wir nicht all zu lange hier.

Cigno Bianco, Tortoli
Vom Areal des Selema etwas verwöhnt waren wir anfangs nicht so angetan vom weissen Schwan. Das Areal wirkt etwas lieblos da es sich mehr oder weniger um einen grossen Sandplatz mit ein paar Bäumen handelt. Der Schatten ist daher für Zelte etwas rar, wahrscheinlich ist der Cigno Bianco für Wohnmobile attraktiver. Schlussendlich hat es uns aber eigentlich doch ganz gut gefallen. Die Sanitäranlagen sind schön gemacht, neu und sehr sauber (heiss Duschen ohne Jetons), der Platz liegt gleich am Strand und trotzdem ist man sehr schnell in Tortoli/Arbatax wo es alles gibt was man als Camper so braucht. Ebenso in der Nähe ist das tolle Klettergebiet bei Pedra Longa.
Die Region hat viel zu bieten, daher sind wir ein paar Tage geblieben. Das einzige was uns etwas genervt hat waren die stundenlang kläffenden Hunde in der Nacht.

Capo Ferrato, Mura Vera
Bei der Ankunft waren erstmal ein wenig geschockt. Selbst Mitte September war der Platz noch proppenvoll. Wir bekamen zwei Plätze gezeigt die noch frei waren. Wie wir feststellten, wird hier absolut jeder nutzbare Platz noch verkauft, so befand sich der eine Platz zwischen einer Bungalow Rückwand und dem Zaun der Sportanlage. Wir entschieden uns dann für den anderen. Hier steht man wirklich Zelt an Zelt, die Parzellen sind eher klein. Dafür ist hier immer was los, vom riesen Unimog bis zum Luxuscar mit Harley Davidson im Anhänger gibt es stets was zum schauen. Der Strand ist relativ schön, hier nerven uns aber mit Abstand die meisten und aufsässigsten Strandverkäufer.
Das Restaurant ist gut, der Hauswein hat uns allerdings nicht so geschmeckt (etwas zu frizzante). Der Shop ist klein aber gut sortiert und das Personal war durchwegs immer sehr freundlich. Hier bekommt man wirklich sehr leckere Brötchen zum Frühstück.
Die Sanitäranlagen sind angenehm und sauber, heiss Duschen ist inbegriffen (wenn man dann endlich geschnallt hat, dass man vorher den gründen Knopf ausserhalb der Kabine drücken muss). Hier nutzen wir dann auch die Gelegenheit ein paar Klamotten zu waschen.
Schlussendlich hat es uns dann doch ganz gut gefallen hier, es war mal etwas anderes zu den doch schon eher spärlich besuchten Plätzen auf denen wir vorher waren.

Portu Tramatzu, Teulada
Das Gelände ist relativ schön, die Zeltparzellen sind so angelegt dass man nicht gerade Zelt an Zelt steht. Wir fanden ein schönes Plätzchen mit Meersicht. Der Strand ist klein und sehr gut besucht aber relativ schön. Das Restaurant hatte Mitte September bereits geschlossen.
Die Sanitäranlagen sind sehr renovierungsbedürftig und man muss Jetons kaufen für warmes Wasser. Es hatte zudem unglaublich viele Mücken. Wenn man morgens aus dem Zelt krabbelte versorgte man gleich eine ganze Moskitogrossfamilie.
Irgendwie wurden wir mit dem Platz nicht so richtig warm und so fuhren wir bereits nach einer Nacht weiter.

Camping Nurapolis, Narbolia
Mitte September war der Platz bereits fast verlassen. Das Areal ist relativ schön in einem Pinienwald. Da wir fast die einzigen sind können wir uns hemmungslos ausbreiten. Die Sanitäranlagen sind etwas hässlich, ein Betonklotz mit sichtbaren Armierungseisen mitten auf dem Platz, auch sind es nicht gerade die neusten. Warm Duschen ist inbegriffen. Der Markt hatte nur noch 08:00-10:00 Uhr geöffnet, das ist in der Hauptsaison wohl anders?
Als wir ankamen hatten wir schon gesehen, dass es neben dem Platz eine Kläranlage (oder sowas in die Richtung) hat. Diese ist aber schön versteckt in der Botanik und so dachten wir uns nicht viel dabei als wir uns einen Platz aussuchten der relativ in der Nähe der Anlage war. In der Nacht wurden wir dann allerdings alle 3 Stunden von einem lauten Geräusch aus dem Schlaf gerissen, welches dann nach 10 Minuten wieder verstummte. Es läuft dort wohl in regelmässigen Abständen irgend eine Pumpe die relativ laut ist.
In der zweiten Nacht schafften Ohropax Abhilfe.
Der Strand ist sicherlich nicht der schönste auf Sardinien, dafür hatte es aber auch extrem wenig Leute. Die Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe sind eher spärlich. Das wichtigste bekommt man aber natürlich auch in den kleinen Markets.

Torre del Porticciolo, Alghero
Auch hier ist das Areal relativ schön mit viel Schatten durch Pinien. Allerdings war der Empfang eher unfreundlich. Wir mussten unsere Pässe abgeben nur damit wir den Platz anschauen durften. Im Shop sowie im Restaurant/Bar kann man ausschliesslich mit einer Art Prepaid Karte bezahlen. Daher haben wir das Angebot nicht genutzt. Es hat einen grossen Pool sowie einen Privatstrand, haben wir aber ebenfalls beides nicht genutzt. Der Platz war gegen Ende September auch schon ziemlich ausgestorben.
Dies war der einzige Platz der noch ausschliesslich über Stehklos verfügte. Die Duschen waren zum Teil extrem verkalkt, das Wasser spritzt in alle Himmelsrichtungen. Warm Duschen ist inklusive. Abwaschen ist etwas mühsam, da es nur Wasserhähne mit Druckknopf gibt die für etwa 4 Sekunden Wasser rauslassen. Alles in allem war uns der Platz irgendwie nicht so sympatisch, von der Lage sagte er uns aber sehr viel mehr zu als etwa der Calik Blu.

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