Der schwere Daunenwaschgang

Nach nun vielen Kalten und noch mehr Warmen Nächten mit Schlafsack hilft selbst das intensive Auslüften nicht mehr. Der Körpergeruch hat sich wohl oder übel Festgesetzt. Meine bevorzugte Option heisst: Waschen – aber wie nur?

Wieder eine Internetrecherche. Ich stosse dabei auf sehr präzisen Reinigungsanleitungen auf der Herstellerseite von Granger’s oder auch im Heft 4-seasons. Noch schnell die Bedienungsanleitung der Waschmaschine und des Trockners studiert und dann gehts zur Tockenübung. Da der Schlafsack hervorragend in beide Maschinen passt, muss ich mir weder vom Volumen noch beim Gewicht sorgen machen.

Kinderleicht lässt sich die Waschmaschine auf 40°C und 600 Umdehungen einstellen. Ich traue diese Einstellungen meinem Schlafsack (Mountain Equipment Glacier 500) zu, da dieser über ein robustes Aussenmaterial verfügt. Alle Reiss- und Klettverschlüsse zu machen und ohne jegliches Abkleben legt der Waschgang los. Eine gute Stunde ist die Achterbahnfahrt für den Schlafsack vorbei. Da der Schlafsack in der Maschine schon gut abtropfen konnte, kann ich gleich mit dem Trockner weitermachen. P7 steht für schwere Daunenwäsche – der Trockner fängt an zu Dröhnen, das bleibt dann auch noch die weiteren drei Stunden so. Herausnehmen, schütteln und nochmals P7.

Nach insgesamt 7h bin ich begeistert, dass Waschen und Trocknen reibungslos funktioniert hat. Wie fast neu präsentiert sich der Schlafsack geruchsfrei, bauschig und nicht mehr so schmierig, frisch eben.

after_wash

In der Warteschlange plangen bereits der wesentlich feinere North Face Blue Kazoo 650 und noch zwei Daunenjacken darauf, gewaschen zu werden. Und los geht’s…

 

PS: Eine gute Bemerkung im eben gefundenen Posting auf Nordwelten: Beim Waschen helfen Trocknerbälle oder einfache Tennisbälle für ein noch besseres Trocknerergebnis.

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One Response to Der schwere Daunenwaschgang

  1. mila says:

    Ja, der Trick mit den Tennisbällen funktioniert :) Textil Karriere sei dank 😀

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