Heia Norge!

Die Norröna lieferte uns pünktlich und bei Sonnenschein wieder in Hirtshals ab. Nach einer kurzen Fahrt an die Ostsee erreichten wir Frederikshavn wo wir uns wieder einmal ein richtig fettes Buttergipfeli zum Kaffee gönnten. Von Frederikshavn waren es dann nur noch wenige Minuten Fahrt bis zum Sommerhaus von Maege, Geraldine und Claudia. Wir wurden herzlich in Empfang genommen, verköstigt und durften gleich noch unsere Wäsche waschen. Unsere Socken riechen nach 2 Monaten zum ersten Mal wieder nach Waschmittel! Was für ein Luxus :-)

Vielen herzlichen Dank für die Gastfreundschaft eurer schweiznorwegischen Runde!

Am nächsten Morgen waren wir pünktlich zurück in Hirtshals und ebenso pünktlich lief die Expressfähre Fjord Cat aus dem Hafen. Und ja die Schnellfähre ist wirklich schnell, aber auch furchtbar magenundfreundlich. Die Überfahrt könnte man auch unter dem Namen “das Grosse Brechfest” anbieten. Ich hatte ja keine Ahnung, dass Kinder so laut kotzen können. Gibt es so was wie Schreikotzen?
Unsere Mägen hielten dem ganzen zum Glück stand und nach 2 Stunden waren wir in Norwegen. Und es war heiss! So heiss, dass wir am Abend zum ersten mal in unseren Ferien baden waren und das in einem norwegischen Fluss..So ganz ohne Thermalquelle. Weil uns zu heiss war und nicht weil wir uns in einem Hotpot aufwärmen mussten…ich kanns immer noch kaum glauben 😉 (ok wir waren nach 5 Sekunden wieder draussen weil das Wasser so kalt war)

Nun sind wir also im Setesdal, das Klettertal in Südnorwegen. Der Erwerb des Kletterführers erwies sich jedoch als schwierig. Im Süden des Tals schaute man uns an als hätten sie noch nie was davon gehört, dass man in diesem Tal, geschweige den in diesem Land, klettern kann. Und Kletterschuhe kaufen? Uuuh keine Ahnung wo ihr das findet….Auf unserem Campingplatz wurde wir dann schlussendlich fündig, zumindest was den Kletterfürer betrifft. Mal schauen wie weit wir hier kommen, denn unser 60 Meter Seil ist für norwegische Klettergärten offenbar ganz einfach zu kurz. Eine 55m Route mit 5 Bohrhaken gilt hier zudem schon als Plaisirroute, uns treibt das jedoch den kalten Angstschweiss auf die Stirn. Von der Schweiz und Italien sind wir uns eher so 15m mit 8 Bohrhaken gewöhnt. Wir werden uns wohl wieder einmal mit den Kinderrouten begnügen müssen 😉

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