Italien 2015 – Arrividerci Bormio

Tag 4 – 29.07.2015

Das Kletterbuch leitet uns mit präziser Beschreibung nach Forni bei Sta Catarina Valfurva. Dass die Strasse und der Parkplatz gebührenpflichtig sind, merken wir erst als wir oben ankommen. Typisch. Zum Glück gibt es im Refugio Forni Tagesgenehmigungen zu kaufen. Dass man dies unbedingt tun sollte, merken unsere Parknachbarn als sie nach ihrer kurzen Wanderung die Rechnung an der Windschutzscheibe finden.

Nachdem wir unseren Fels mit etwas Mühe gefunden haben, klettern wir Route um Route durch bis es anfängt zu regnen. Nach dem wir die erste Regenwand im Auto abgewartet haben (da werden Erinnerungen an Island wach) spazieren wir noch ein wenig rund um den Monte Cevedale bis es wieder anfängt zu Regnen.

Zufallferner und Langerferner im Fokus

Zufallferner und Langerferner im Fokus

Zurück am Camping-Platz können wir uns nicht dafür motivieren, im Regen zu kochen. So lassen wir uns einen weiteren Abend bekochen und geniessen den Abend im Trockenen.

Tag 5 – 30.07.2015

Die Regenwolken hängen noch Tief – wir entscheiden uns weiter zu ziehen. Alles eingepackt machten wir uns auf den Weg um in die Dolomiten einzutauchen. Unterwegs in richtung Stilfserjoch muss ich Brüsk auf die Bremse treten, um ein grösseres Unglück zu vermeiden. Eine entgegenfahrende Rennvelofahrerin verlor die Kontrolle über ihr Gefährt und stürzte direkt vor unser Auto. Glück im Unglück, das Vorderrad vom Auto kam gerade noch vor Ihr zum stehen. Der Notarzt vom “Giro di Dolomiti” war umgehend zur stelle und konnte die Platzwunde und den verstauchten Fussknöchel behandeln. Etwas zitrig nahmen wir die letzten Meter bis zum Pass unter die Räder, wo wir erst einmal eine Pause machen mussten um das eben geschehene zu verarbeiten. Trotzdem geniessen wir den Blick auf den Ortler.

Trafoiertal und Ortler

Trafoiertal und Ortler

Zickzackstrasse

Zickzackstrasse

Bald schon zogen wir weiter in Richtung Bozen. Nach einem stärkenden Zwischenhalt im Meraner Biergarten schlagen wir unser Zelt  auf dem übervollen Campegio Seis auf der Seiser Alm auf. Zum Glück haben wir ein relativ kompaktes Zelt, für welches wir gerade noch eine freie Lücke finden.

This entry was posted in Italien, Klettern and tagged . Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *