Italien 2015 – …mit Ruhe und Gemütlichkeit…

Tag 10 – 04.08.2015 Nach der langen Wanderung am Vortag wählten wir für Heute eine gemütliche Bike-Rundfahrt aus mit nur 800 Höhenmetern. Nur haben wir nicht bedacht, dass der Aufstieg aus mehreren ziemlich steilen Rampen besteht. Unsere Beine wurden schwerer und schwerer bis wir dann endlich den Störes auf 2185 M.ü,M. erreichten. Einfache Route? Aber nicht nach der gestrigen Wanderung. Zumindest erwartete uns oben ein hervorragendes Panorama, wovon es leider aufgrund eines Handymalheurs keine Bilder gibt. Ruck zuck ging es und schon waren wir wieder unten im Tal. Den rest des Tages nutzen wir zum entspannen.  Tag 11 – 05.08.2015 Nachdem es Gestern nicht klappte, versuchen wir Heute den weisen Worten von Dschungelbuch’s Balu zu folgen: “Probier’s mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit…”. Da eignet sich ein einfacher Klettersteig der mit einem Sessellift erreichbar ist bestens dazu. Zeitig machten wir uns mit dem geliehenen Klettersteig-Set auf in Richtung Cortina d’Ampezo. Kaum Angekommen waren wir mit dem Klettersteig auch schon durch. Dieser ist zwar wunderschön angelegt, aber man könnte ihn auch einfach als Drahtseilversicherten Wanderweg bezeichnen. Und weil uns das zu schnell ging hängten wir gleich noch einen weiteren Klettersteig an.

Kaum zu glauben, dass hier ein Weg durchführt

Kaum zu glauben, dass hier ein Weg durchführt

IMG_20150805_132124 Ausgehend vom Rifugio Duca d’Aosta erkletterten wir die Via Ferrata “Maria e Andrea Ferrari a Ra Bujela”. Anfangs taten wir uns etwas schwer mit dem stetigen Umhängen der Sicherungskarabiner. Nach vielem Fluchen und Blattern an den Händen war der Klettersteig nach gut einer Stunde mit ach und krach geschafft.

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Vonwegen Ruhe und Gemütlichkeit, Morgen vielleicht. Tag 12 – 06.08.2015 Zwar weilen wir schon einige Tage auf dem Camping Colfosco. Irgendwie haben wir aber erst jetzt verstanden, was der Betreiber mit “Schranken-Öffnungszeiten” meinte. So stehen wir um 6.30 Uhr vor geschlossenen Schranken und können den Campingplatz nicht verlassen. Ratlos und Verärgert über die Situation stehen wir vor der Schranke und verstehen nun, warum die anderen Fühaufsteher ihr Auto vor der Schranke parkiert haben. Der Platzwart taucht kurz vor 7.00 auf und nach der Belehrung des Campingplatzreglements Absatz 8 entlässt er uns in die Freiheit. Endlich können wir los fahren. Wir wollen auf den stark frequentierten kleinen Laguzoi, Schauplatz für einen erbitterten Grabenkampf im 1. Weltkrieg. Je früher wir dort sind, desto besser stehen die Chancen noch einen Parkplatz zu bekommen. Um 9.30 stehen wir bereits oben auf dem kleinen Laguzoi und geniessen das Panorama, oder schauen zu wie sich unten allmählich der Parkplatz füllt.

Panorama auf dem kleinen Laguzoi

Panorama auf dem kleinen Laguzoi

Die Halbschutouristen wählen tyischerweise die Seilbahn, wir meisterten den steilen Anstieg zu Fuss. Wenig später begeben wir uns mit Helm und Stirnlampe in den Kriegsstollen, welcher Steil nach unten führt. Der geschichtsträchtige Ort lässt einen vorstellen, wie es als Kaiserjäger oder als italienischer Soldat gewesen sein könnte.

Stacheldraht

Stacheldraht

Im Stollen

Im Stollen

Kaum aus dem Stollen sahen wir duzende Wanderer uns entgegen kommen. Es hat sich ausgezahlt, so früh zu starten, da Queren im Stollen nicht sehr praktisch ist. Eine geschichtsträchtige Wanderung, welche nur in den frühen Morgenstunden ohne  Wartezeiten gelingt. Tag 13 – 07.08.2015 Endlich – Ruhetag.

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