Schweden & Norwegen 2019 – Ostnorwegen

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Ab nach Norwegen – der Sonne entgegen…

Aufgrund der Wetterprognose für die folgenden Tage, verschieben wir uns von Are (SWE) nach Trysil (NOR). Nach 5h Autofahrt sind wir wesentlich weiter im Süden und haben die Regenwolken hinter uns gelassen. Die Landschaft hat sich nur unwesentlich verändert, weiterhin dominieren die endlosen Wälder.

In Trysil starten wir erst mit einem Alternativprogram, Wandern auf den Kampflahögda angesagt. Das Trysil-Knuts Fjellverden ist wunderschön, das Wetter jedoch etwas wechselhaft. Nach einem kurzen Regenschaer trocknet uns der konstante Fjällwind umgehend wieder.

Schwedische Nationalfarben im norwegischen Fjell.

Schwedische Nationalfarben im norwegischen Fjell.

Kampflahögda im Trysil-Knuts Fjell.

Kampflahögda im Trysil-Knuts Fjell.

In der Bittermarka kommt wieder das Terreng Sykkel (Mountainbike auf Norwegisch) zum Einsatz. Die Route startet auf einem Forstweg, wird zu einem Wanderweg und verschwindet dann gänzlich. Mit getränkten Schuhen kämpfen wir uns durch den Morast und durch den Birkenwald, die gute Laune wurde eben mit dem letzten Bach weggespühlt.

Bittermarka von der schönen Seite.

Bittermarka von der schönen Seite.

Nach zwei Stunden haben wir knapp 8 Kilometer zurückgelegt und wir sind noch nicht mal in der Hälfte der Strecke angekommen. Ein mieser Ausrutscher von einer Planke in den Sumpf lassen die Laune endgültig in den Keller rasseln. Irgendwann ist der Wanderweg wieder erkennbar und die Räder rollen wieder einigermassen zügig. Zurück am Ausgangspunkt angekommen stimmen wir überein, nur noch die als Bikeroute ausgeschilderten Wege zu nutzen.

Düstere und Sumpfige Bittermarka

Düstere und Sumpfige Bittermarka

Am folgenden Tag fahren wir in Trysil die Bike Route 131 “Stoprunden” mit 22 Kilometern. Mit Ach und Krach kommen wir den Berg hoch, die Bittermarka Runde liegt uns noch in den Beinen. Es bleibt uns nicht erspart, die wunderschönen Trails auch bergauf zu befahren. Immer wieder hat es verblockte Pedalenkiller Abschnitte, wie wir sie in den letzten Wochen bestens kennegelernt haben. Die Runde ist jedoch schön angelegt und verläuft auf einigermassen gut fahrbaren Wegen quer durch die Waldlandschaft. Die ortsansässige Mückenpopulation lässt es einen sofort wissen, wann man zu langsam fährt. Den wohlverdienten Zucker- und Koffeinschub holen wir dann im Kaffe Kort & Godt.

Mit dem gestrigen Sonntag (23.06.2019) ging auch das lokale Utflukt MTB Festival in der Trysil Bike Arena zu Ende. Endlich sind die Trails frei von Wochendbesuchern und wir haben das Trysilfjellet für uns. Die Route führt uns rund um den Berg, die Skipiste hoch und nach einem kurzen Abstecher zum Gipfel (zu Fuss) anschliessend über die Trails Grönnskaretstien, Fjellflyten und Magic Moose zur Talstation zurück. Magic Moose ist wohl der bekannteste Trail der Region. Momentan ist es noch die einzige Strecke, bei dem man sich den Uphill mittels Sessellift ersparen kann. Zur Zeit ist der Lift nur von Mittwoch bis Sonntag in Betrieb und wir haben den Trail heute ganz für uns alleine. Für einmal geht es mit viel Flow über duzende Anliegerkurven dem Tal entgegen.

Hütte auf dem Trysilfjellet.

Hütte auf dem Trysilfjellet.

Bereit für die Abfahrt auf dem Grönnskaretstien

Bereit für die Abfahrt auf dem Grönnskaretstien

Anleger im Magic Moose.

Anleger im Magic Moose.

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