Walenstadt und Co

Da der Föhn uns ein äusserst warmes und der 1. Mai ein verlängertes Wochenende bescherten, packten wir zum ersten Mal dieses Jahr das Zelt ein und verbrachten ein paar Tage auf dem Campingplatz in Walenstadt. Nebenbei liess sich das auch gleich noch mit dem Projekt Autokauf verbinden, doch dazu ein ander mal mehr.

See Camping Walenstadt
+ Die Zeltwiese ist direkt am See gelegen
+ Es gibt diverse Feuerstellen und Tische/Bänke die genutzt werden können
+ Saubere Sanitäranlagen (Am zweiten Tag gabs jedoch nur kaltes Wasser zum Duschen)

– Links der Steinbruch, die Bahngleise und die Hauptstrasse, Rechts der Schiessplatz der Armee. Gerade im Steinbruch beginnen die Maschinen unter Umständen um 07:30 an zu rattern
– Warmes Wasser zum abwaschen muss extra bezahlt werden

Im Hinterkopf behalten sollte man vielleicht, dass es mitunter relativ windig werden kann, gerade wenn Föhn herrscht. Den Nachbarn hat es das Zelt jedenfalls ordentlich eingedrückt und mit der Nachtruhe ist es dann auch vorbei. Also Ohropax mit einpacken. Das neu erworbene Tarp musste dann leider auch wieder abgebaut werden, da wir es am nächsten Tag nicht in Weesen wieder einsammeln wollten.

Und was macht man so in Walenstadt?
Da in den Höhen ja noch relativ viel Schnee liegt, gaben wir dem Föhn noch einen Tag mehr Zeit und bewegten uns erst einmal in niedrigen Gefielden. Zu Fuss gings von Walenstadt nach Quinten und von dort mit dem Schiff zurück. Nichts atemberaubendes (vor allem der Aufstieg von Walenstadt her) aber ganz nett bei wunderbarem Wetter und vor allem gab’s mal eine Auszeit vom Wind. Einsam ist der Weg allerdings garantiert nicht.

Am nächsten Tag wagten wir uns dann etwas höher hinauf. Wir wollten die Lage rund um den Speer mal rekognoszieren, waren wir doch letztes Jahr bereits zu Ostern fast schneefrei auf dessen Gipfel. Jedoch bereits beim Aufstieg von Amden bis zur “Endstation” des Sessellifts wurden wir darauf hingewiesen das dort oben schon noch “sack vill” Schnee liege und wohl weder der Speer noch der Mattstock machbar seien. Nun wir wollten einfach mal schauen wie weit wir kommen. Bis zum Sessellift war alles schneefrei, sobald sich der Weg dann jedoch Richtung Hintere Höhi windet ist alles noch unter einer dicken Schneeschicht begraben. Da wir dieses Jahr ja noch nicht gross “eingelaufen” sind, geniessen wir bei der Hütte bei der hinteren höhi die wunderbare Stille und unseren Proviant. Auf der ganzen Wanderung sind wir keiner Menschenseele begegnet.
Der Abstieg nach Amden erfolgt im ersten Teil weglos und knieschonend auf Altschneefeldern, danach stossen wir irgendwann wieder auf den offiziellen Weg.

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